Musikverein Unterkochen   

 
 

Musikverein Unterkochen verpasst den Sieg haarscharf

Unterkochen tritt als einziger Ostalbverein beim Wettbewerb „Blaskapelle des Südens“ an.

Der Musikverein Unterkochen legte sich mächtig ins Zeug, unterlag am Ende aber knapp. Foto: privat

„Es war eine echte Hammer-Veranstaltung und ein Highlight in unserer Vereinsgeschichte“, berichten der Vorsitzende des Musikvereins Unterkochen, Thomas Schäffauer, und sein Stellvertreter Karl-Armin Funk der SchwäPo am Sonntag, eine Stunde vor Mitternacht.

Die Siegerehrung im großen Festzelt in Ertingen bei Biberach ist gerade vorbei. Eine gigantische Stimmung habe geherrscht beim Wettbewerb „Blaskapelle des Südens“, an dem neben den Unterkochenern, die mit 50 Musikerinnen und Musikern nach dem Titel griffen, auch noch die Trossinger Bläserbuben, der Musikverein Harmonie Donnstetten und die Musikkapelle Rohrdorf teilgenommen hatten.

Vorab hatte es eine Vorausscheidung gegeben in einem Internet-Voting, das dem Musikverein rund 1500 Stimmen eingebracht hatte und damit die Qualifikation für die „Best of“ in Ertingen.

„Fünf Wochen lang haben wir uns auf den Wettbewerb vorbereitet, die Vorfreude war riesengroß“, sagt Dirigent Werner Wohlfahrt, der aus familiären Gründen am Wettbewerbstag verhindert war und den Stab an „Alt-Routinier“ Anton Schurr übergeben hatte. Ein Pflichtstück war zu spielen, der Rest freie Wahl.

Die Jury bewertet die musikalische Leistung, es gab ein Publikums-Voting und für eingestreute Show-Effekte gab es Sonderpunkte.

„Wir musizierten alle auf Augenhöhe“, berichten die beiden Verantwortlichen. Am Ende schrammte der hiesige Musikverein knapp am Sieg vorbei. Der Musikverein Donnstetten wurde von der Jury zum Sieger gekürt, Platz zwei bis vier wurden nicht ausgelobt.

„Alle vier Vereine haben Blasmusik vom Feinsten geboten“, hieß es seitens der Jury. Für den Musikverein Unterkochen war es eine Premiere. Auf der Heimfahrt von Oberschwaben auf die Ostalb war die Stimmung prächtig. „Keiner war enttäuscht, eine Bombensache, gigantische Stimmung.“

Lothar Schell, Schwäbische Post


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