Musikverein Unterkochen   

 
 
 

Blasmusikparade 2019: Fetzige Blasmusik für Jung und Alt

Die Musikvereine Abtsgmünd, Schrezheim und Unterkochen heizen mit ihrer zünftigen Musik ordentlich ein. Das Publikum ist begeistert von der Blasmusikparade in Unterkochen.

Der Musikverein Schrezheim spielte bei der Blasmusikparade auch lokale Stücke wie die „Ellwanger Polka“ und „Schrezheimer Musikanten“. Foto: freu

Für einen gemütlichen Abend mit Speis, Trank, netten Gesprächen und natürlich guter Musik trafen sich am Samstagabend die Musikvereine Abtsgmünd, Schrezheim und Unterkochen zur Blasmusikparade in der Sporthalle Unterkochen. Bereits zur Vesper ab 18.30 Uhr waren die Sitzreihen gut gefüllt. Bäumchen, in Herbstfarben angeleuchtet, sorgten für ein wohliges Ambiente.

Die Blasmusikparade fand erstmals 1991 statt und geht auf eine Dirigentenfreundschaft zurück. Einer dieser ehemaligen Dirigenten, Anton Schurr vom Musikverein Unterkochen, wurde aus seiner aktiven Zeit verabschiedet. 65 Jahre ist er schon Mitglied bei den Musikanten, leitete den Verein viele Jahre als Vorstand und Dirigent. Außerdem feierten einige Aktive der drei Vereine an diesem Tag ihren Geburtstag und wurden für ihr Engagement mit einem Ständchen belohnt.

Zwischen Polka und Pop wurde den Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Besonders war bereits der gemeinsame Einmarsch von Schrezheim und Unterkochen, da Christine Kraus, Dirigentin der Schrezheimer, erst später zur Veranstaltung stoßen konnte. Werner Wohlfahrt übernahm dann die Aufgabe. Danach spielten alle drei Gruppen gemeinsam das Stück „Ostalbherz“ – von Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle.

Ein Dank ging an Landrat Pavel für die Spende der Noten an alle Musikvereine der Region. Abtsgmünd unter Dirigent Martin Eisner gestaltete seinen Auftritt unter dem Motto „grenzenlose Blasmusik“. Jedes Stück wurde mit einer kleinen Einführung angekündigt. Das jüngere Publikum freute sich über „Blues Brothers“ oder „Saturday Night Fever“, die Älteren klatschten zu „Musik kennt keine Grenzen“ oder „Berliner Luft“. Unterkochen legte temporeich nach, war thematisch „Der Natur auf der Spur“. Zu Johann Strauss‘ „Unter Donner und Blitz“ erlebte die neue Konzert-Trommel ihre Einweihung. Aber auch der Saxofonsound von Billy Vaughn oder Schlager wie „Sternenhimmel“ ließen die Zuhörer schunkeln, klatschen und pfeifen. Schrezheim besann sich auf „sein schönes Fleckchen Erde“ und und heizte abschließend mit Polka, Walzer und Marsch noch einmal ein. Alle Musikvereine verließen die Bühne nicht ohne eine lauthals geforderte Zugabe des Publikums.

Antje Freudenthal, Schwäbische Post


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