Musikverein Unterkochen   

 
 
 

„Fire Mac Out“ ist bestes Team

Tobias Dambacher holt sich den Einzelsieg bei den Unterkochener Highland Games 2013

Bierfassrollen über einen Balken – eine der Disziplinen bei den „Highland Games“ in Unterkochen. (Fotos: ls)

Brütende Hitze auf dem alten Sportplatz in Unterkochen. Der Musikverein lädt ein zu den schon zur beliebten Tradition gewordenen Unterkochener Highland Games in Verbindung mit dem Gartenfest des Musikvereins.

Die starken Männer, unter die sich einige mutige Frauen mischen, haben sich im freien Training schon einmal mit den schwierigen Disziplinen auseinandergesetzt: Strohsackschlagen, Tauziehen, Baumstammschleppen, Steinwerfen, Fassrollen, Baumstammwerfen, Hufeisenwerfen. Keine einfachen Disziplinen, die bei afrikanischer Hitze Kraft und Technik von den Akteuren erfordern.

„Fire Mac Out“, die Floriansjünger aus Unterkochen, sind ebenso mit dabei wie die Schweizer Gäste aus Beetrot, die „Mac Manniacs“ aus dem Angelbachtal und „Tug-of-war Chainmaster“, eine Mannschaft der heimischen Firma RUD. Zu den Unterkochener Highland Games gehört ein würdiger Einmarsch, der von der Kochen Clan Pipe Band angeführt wird.

„Wir haben heute schwere Bedingungen bei fast 40 Grad, bitte viel trinken, mit dem Alkohol vorsichtig sein“, sagt Moderator Matthias Ruthardt. Kilt ist selbstverständlich Pflicht, bevor sich die Teams auf die Wettbewerbe einschwören. Organisator Ralph Roth gibt die letzten Anweisungen, dann kann es losgehen. Teamgeist ist gefragt, da hat jedes Team so seine eigene Methode. Schließlich geht es nicht nur um den Einzelsieg, sondern auch um den Erfolg der Gruppe. Das Team „Fire Mac Out“ punktet kräftig beim Fassrollen, während die Mannen von RUD gerade beim Steinwerfen ihre Muskelkraft beweisen.

Kommandant Roland Bolsinger puscht seine Mannen. Am Ende ist der Jubel groß. Die Floriansjünger holen sich den Sieg bei der sechsten Auflage der Unterkochener Highland Games. Zweiter werden die Schweizer Gäste aus Beetrot, die „Chainmasters“ von RUD werden Dritte, die „Mac Maniacs“ müssen mit Rang vier vorlieb nehmen. Tobias Dambacher vom RUD-Team wird „King of highland“. Ihm ist der Einzelsieg nicht zu nehmen und er verweist Jonas Hofer (Beetrot) auf Rang zwei. Dritter wird Stefan Cordes von den „Mac Maniacs“.

Derweil ist der Jubel bei den Floriansjüngern aus Unterkochen kaum zu bremsen. Der motivierte Kommandant Roland Bolsinger hat seine Kameraden Robin Schmidle, Maximilian Voitl, Matthias Rettenmaier, Timo Lautscham, Christian Hable, Marc Hauschka, Felix Pahr und Achim Pahr zum viel umjubelten Sieg geführt.

Unterkocher Highland Games ist aber auch Synonym für Kinderspaß. Heidi Morcinietz hat für einen kreativen Stationenlauf gesorgt. Bei den Highland Games für Kinder geht es weniger schweißtreibend, dafür umso fetziger und spaßiger zu. Sechs Stationen sind zu bewältigen bei der Mitmachaktion. Besonders begehrt ist die Rollrutsche.

Hufeisenwerfen, Holzklotzstoßen, Rohrweitwurf und Dosenwerfen sind die Disziplinen. Die „Oldies“ liegen derweil im Schatten, beim verdienten kühlen Blonden.

Steinewerfen im Schottenrock. In dieser Disziplin ist das Team der RUD-Männer stark.

Lothar Schell, Schwäbische Post


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