Musikverein Unterkochen   

 
 
 

Highland Games mit Kilt und Dudelsack – Zum Jubiläum Schweizer Urkraft

Der schottische Kilt zeigte seine Vielseitigkeit bei den zehnten Highland Games des Musikvereins. „Beetroot“ aus der Schweiz war eine Klasse für sich

Doppelt so viele Mannschaften wie in den neun Jahren zuvor, ein gutes Zeichen für den Beliebtheitsgrad der „Highland Games“ des Musikvereins Unterkochen. „Wir waren richtig gefordert und ich danke meinem Team, dass der Mammut-Wettbewerb hervorragend über die Bühne gebracht wurde“, so Ralph Roth vom Musikverein im Gespräch mit dieser Zeitung.

Roth ist der Macher des Kilt-Treffs, Männlein und Weiblein im Schotten-Look und mit dem Ziel, beim Strohsack-Schlagen, Tauziehen, Baumstammwerfen, Baumstamm-Schleppen, beim Huckepack-Lauf, Steinstoßen und Hufeisen-Werfen optimale Weiten und Zeiten zu erzielen.

Neun Teams sind mit von der Partie. Teams mit kreativen Namen. „Beerschoot“ aus Schaffhausen und Bern sind die Titelverteidiger, aus Waiblingen sind gleich zwei „Newcomers“ gekommen – „Mc Fly“ und „Kilt Kilt“ mit einem Männer – und einem Damen-Team. „Don Promillo“ ist dabei. „Name ist Programm“, heißt es bei der Vorstellung, aber Sabine Romme aus Nürnberg sagt: „Wir haben gestern trainiert und sind voller Ehrgeiz“.

Neu sind auch die starken Jungspunde von „Mac Back“, fast komplett Schüler des Oberkochener Ernst-Abbe-Gymnasiums, eine supercoole Truppe voller Selbstbewusstsein.

„Highland Games“, das ist Synonym für Kontinuität. Die hiesige Feuerwehr ist als „Fire Mc Out“ seit der Geburtsstunde mit dabei. Aber was ist das schon alles gegen die Technik und Schweizer Urkraft. „Wir sind hergekommen, um unsere Freunde zu treffen und den Titel zu verteidigen“, sagen die Schweizer unisono.

Schweizer Schokolade hatten sie mitgebracht, nicht als Bestechung, aus purer Höflichkeit eben. Und in der Tat ist für die Konkurrenten kaum ein Kraut gewachsen. Bei der Siegerehrung stehen sie ganz oben, immerhin konnten die Youngsters vom EAG ein wenig an der Schweizer Kraft und Präzision schnuppern – zweiter Rang vor den Mc Maniacs aus dem Angelbachtal, die schon zum siebten Mal auf der Festwiese ihre Visitenkarte abgeben.

Einen Einzelwettbewerb gab´s natürlich auch. Bei den Männern siegte Stefan Cordes (Mc Maniacs) vor Jonas Hofer (Beetroot) und Moritz Patzer (Mc Back).

Bei den weiblichen Kilt-Freaks siegte Tanja Holzer von „Beetrot“ vor Meike Keller (Mc Maniacs) und Camilla Saurer von – wie könnte es anders sein – Beetroot.

Was nicht außen vor bleiben sollte: Die Kochen Clan Pipe Band setzte der sportlichen Note der „Highland Games“ den musikalischen Stempel auf.

Tauziehen mit der schottischen Flagge im Gesicht.

 

Beliebte Disziplin: das Bierfass-Rollen.

 

Der Klassiker unter den schottischen Wettkampf-Sportarten: der Baumstamm-Weitwurf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Video

Lothar Schell, Schwäbische Post
Fotos: Peter Hageneder


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